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Rheuma: mehr Lebensqualität durch weniger Medikamente?

Rheumapatienten können dank moderner Arzneimittel oft ohne Schmerzen leben. Mit der Zeit ist es für einige Patienten sogar möglich, die Medikamentendosis wieder zu reduzieren – und so die Lebensqualität zu steigern.  

Wer unter Rheuma leidet, kann heute mithilfe moderner Medikamente häufig frei von krankheitsbedingten Schmerzen leben. Sind Patienten über längere Zeit beschwerdefrei, wünschen sie sich oft, auf Medikamente verzichten zu können. Experten der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) weisen darauf hin, dass eine Reduktion der medikamentösen Therapie sich für einen Teil der Patienten – wenn auch nicht für alle – eignet und nur in enger Absprache mit dem behandelnden Rheumatologen erfolgen sollte. Ein kontrolliertes, ärztlich begleitetes Absetzen kann dann zu mehr Lebensqualität und weniger Nebenwirkungen führen.  

Rheumamedikamente können Nebenwirkungen haben  
„Den Erfolg einer wirksamen Therapie empfinden viele Patienten mit schwerwiegenden rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen wie einen Neuanfang“, sagt Prof. Dr. Hanns-Martin Lorenz, Leiter der Sektion Rheumatologie am Universitätsklinikum Heidelberg. „Dennoch erscheint der Wunsch, mit möglichst wenig Medikamenten auszukommen, sehr nachvollziehbar.“ Denn die Rheumatherapie kann auch unerwünschte Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden, Hautreizungen oder Kurzatmigkeit mit sich bringen. Neben antientzündlich wirkenden Schmerzmitteln und Kortison nehmen Patienten auch Wirkstoffe ein, die den Fortschritt der Krankheit verlangsamen. Dazu gehören Methotrexat und hochwirksame Biologika.  

Dosierung verringern statt ganz absetzen  
Studien haben gezeigt: Je kürzer ein Patient erkrankt war, desto größer die Chancen für einen erfolgreichen Therapieabbau. Es ist zudem aussichtsreicher, lediglich die Dosis zu verringern, als die Präparate sofort ganz abzusetzen. „Auch mit welchem Medikament die Reduktion der Therapie beginnt, sollten Arzt und Patient gemeinsam entscheiden“, so Lorenz. Ein Aufflammen der Rheumaerkrankung – der sogenannte „Flare“ – ist deutlich wahrscheinlicher, wenn der Patient seine Medikamente komplett absetzt: Im Falle einer Halbierung der Medikamentendosis war bei knapp 39 Prozent der Studienteilnehmer innerhalb eines Jahres ein Krankheitsrückfall zu verzeichnen. Setzten die Patienten die Medikamente hingegen komplett ab, erlitten knapp 52 Prozent innerhalb eines Jahres einen „Flare“.  

Der Patient muss mindestens sechs Monate beschwerdefrei sein  
„Wann, bei wem und wieein Therapieabbau durchgeführt werden kann, müssen Arzt und Patient im Gespräch klären“, sagt der Experte.Als Voraussetzung gilt, dass der Patient mindestens sechs Monate in Remission – also beschwerdefrei – war. Wichtig ist, dass der Patient regelmäßig zum Rheumatologen geht, um die Krankheitswerte und Symptome engmaschig kontrollieren zu lassen. „Eine abgesenkte Medikation bedeutet in der Regel auch, dass das Risiko für stärkere Entzündungen bei rheumatischen Erkrankungen steigt. Die Patienten müssen gemeinsam mit dem Rheumatologen abwägen, was die subjektiv empfundene Lebensqualität stärker einschränkt: die Erkrankung oder die Nebenwirkungen“, so Lorenz. Auf dieser Basis können Arzt und Patient gemeinsam das richtige Maß an Therapie finden.

Weitere Informationen über Medikamente, die bei rheumatischen Erkrankungen eingesetzt werden, erhalten Sie bei uns in der Apotheke. 

Mehr zum Thema Muskel- und Gelenkschmerzen.  

Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh): Welt-Rheuma-Tag am 12. Oktober: Weniger Medikamente – mehr Lebensqualität?


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© Thinkstock
Scharfer Schmerzstiller: Cayennepfeffer in Form von Salben oder Pflastern äußerlich angewandt, kann Muskel- und Gelenkschmerzen lindern.